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Die Geschichte der Würzburger Fuchswelpen

Im Sommer (Juni 2008) wurden wir in Würzburg gefunden und abgegeben. Das Tierheim in Würzburg bat Heimat für Tiere die kleinen Fuchswelpen aufzunehmen und sie nach Möglichkeit später auszuwildern.

Zum Glück haben wir auch ein kleines Waldgrundstück. Es ist etwas abseits vom Hof gelegen. Hier ist es ruhig. Hier ist der Duft, die Geräusche und die Umgebung des Waldes. (Das ist wichtig, denn es war unser Ziel die jungen Füchse später  auszuwildern.) Das Gehege ist auch abseits der Besucher, sodass ich mich gar nicht so sehr an die Menschen gewöhne.

 

Die Tierpfleger sagen, dass wir bald groß genug sind, um in Kürze in Freiheit leben zu können.

Vor kurzem kam noch ein weiterer Fuchs dazu, dem es genauso ergangen ist wie uns. Wenn er groß genug ist, dürfen wir alle in den Wald  umziehen (die Menschen sagen, sie wildern uns aus).



Zum Glück hatten die Menschen am Johannishof Platz für uns, und das mit dem Auswildern wird, glaube ich, eine richtig gute Sache, denn jeder möchte gerne in Freiheit leben.

Eine der schönsten Aufgaben der Tierpfleger von Heimat für Tiere ist es deshalb, die jungen Füchse in die Freiheit zu entlassen.

Nachwort:

Solche und ähnliche Geschichten ereignen sich fast jedes Jahr. In Deutschland ist keine Schonzeit für die Bejagung von Füchsen vorgesehen. Und Jäger verhalten sich sehr lebensverachtend. Sie töten Füchse auch in der Zeit, in denen die kleinen Füchse aufgezogen werden. So verhungern hunderte kleine Füchse jedes Jahr qualvoll. Selten werden die schreienden Welpen gefunden und in ein Tierheim gebracht.

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