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Wildschweine

Im Mai des Jahres 2002 haben Susi, Cleopatra und Antonius im schön vergrößerten Freigehege Einzug gehalten. Am ersten Tag: Alles wird interessiert beschnuppert und begutachtet. Danach finden - scheinbar ohne Absprache - plötzliche Sprinterläufe statt, kreuz und quer im ganzen Gehege - voller Begeisterung.

Als kleine Frischlingswaisen wurden Cleopatra und Antonius aufgenommen und mit der Schoppenflasche aufgepeppelt. Ihre Mutter fiel vermutlich einem Jäger zum Opfer. In den weiten Wäldern ringsum werden immer noch Tiere gehetzt, gejagt und getötet.

Wann wird die Zeit kommen, die Leonardo da Vinci vor 500 Jahren vorhersagte?

»Es wird ein Tag kommen, an dem die Menschen über die Tötung eines Tieres genauso urteilen werden, wie sie heute die eines Menschen beurteilen. Es wird die Zeit kommen, in welcher wir das Essen von Tieren ebenso verurteilen, wie wir heute das Essen von unseresgleichen, die Menschenfresserei, verurteilen.«

Leonardo da Vinci
italienischer Maler und Universalgenie (1452-1519)

Mit einer gekonnten Bewegung ihres Rüssels entfernen sie die Schale von den Walnüssen. Die Nuss wird geknackt, die Schalenteile fallen auf die Erde. Wildschweine mögen Nüsse, Eicheln usw. sehr gerne.

 

 

Wildschwein mit Winterkleid  Windschwein in Sommerkeid
Links: Wildschwein mit Winterfell        Rechts: Wildschwein im Sommerkleid

Hier sieht man deutlich wie anpassungsfähig Wildschweine sind. Im Winter tragen sie lange Borsten und haben eine dichte Unterwolle (Linkes Bild).  Im Sommer verlieren sie die dichte Unterwolle und bekommen meist ein kurzes Borstenfellkleid. (Siehe rechtes Bild)

Im Sommer brauchen die Wildschweine Schlammlöcher um sich zu kühlen, denn sie besitzen keine Schweißdrüsen wie wir Menschen. Nach einem Schlammbad lassen sie meist die aufgenommene Erde trocknen um sich nachher an Stämmen oder Felsen ihre schlammverkrustetes Fell zu reinigen.

Siehe auch die Geschichte von Emilio und Benju

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Bilder: ©  Heimat für Tiere e.V.